Revanche für das Pokalaus: Geglückter Saisonabschluss gegen Frankfurt

Gegen Frankfurt gab es für Schalke beim letzten Saisonspiel einen versöhnlichen Sieg nach der Pleite im DFB-Pokal. Wer das vorherige Spiel gesehen hatte, hätte sich wohl genau so ein Spiel vorgestellt.

Naldo Frankfurt

Domenico Tedesco stellte auf zwei Positionen um, brachte Harit für Di Santo und Oczipka für Schöpf. Das änderte allerdings auch nichts an einer trägen ersten Halbzeit, geprägt von zwei der defensivsten Mannschaften dieser Saison. Die Leistung der Schalker war dabei jedoch nicht schlecht, Tedesco sagte nach dem Spiel: „Wir haben es in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht – sowohl im Pressing als auch im Ballbesitz. So konnten wir uns viele Möglichkeiten herausspielen.“ Eine Doppelchance gab es durch einen Linksschuss von Caligiuri und der anschließenden Ecke, bei der Naldo fast einen neuen persönlichen Torrekord aufstellen konnte.

Frankfurt hingegen kam durch die hervorragende Pressingarbeit der Schalker lediglich zu einer Chance, welche sie leichtfertig vergaben. Da Schalke seine Chancen aus dem Spiel heraus aber wieder nicht nutzen konnte (Tedesco: „Die Chancenverwertung war heute sinnbildlich für die gesamte Saison.“) war es nicht verwunderlich, dass das 1:0 durch einen Standard fiel: Caligiuri schlug mal wieder eine seiner gefährlichen Bogenflanken, diesmal war es allerdings Burgstaller, der einköpfte. Am Spielverlauf änderte sich wenig und so ging es nach einigen weiteren Chancen der Schalker in die Pause.

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Nach der Halbzeit gab Tedesco dem Ersatzkeeper Nübel seine erste Einsatzzeit diese Saison. Der konnte sich in der 60. Minute auch ein erstes Mal auszeichnen, als er eine gute Chance von Haller in der 60. Minute vereitelte.

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Durch das 1:4 bei Bayern gegen Stuttgart rückte für die Eintracht Europa immer ferner, sodass sie nun klarer richtung Tor spielten. Erfreulicherweise bot sich dadurch nun ein offeneres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Für die Knappen verpassten Caligiuri und der eingewechselte Teuchert, dem offensichtlich auch Spielpraxis fehlte. Auch die Eintracht gab Nübel nochmal die Chance sich auszuzeichnen, bevor der Schlusspfiff die Schalker zur Feier der Vizemeisterschaft entließ.

Alles in allem war Domenico Tedesco trotzdem zufrieden, da „[…] die Vizemeisterschaft vor dem Spiel schon durch war und wir heute dann so auftreten. Das spricht für die Mannschaft.“ Und was soll man darauf noch entgegnen. Glück Auf!