Watzke provoziert erneut mit Schalke-Spruch [UPDATE]

Während der S04 sich die Ruhrpott-Herbstmeisterschaft sichert, kann sich BVB-Boss Hans-Joachim Watzke eine Spitze gegen die Königsblauen erneut nicht verkneifen.

Watzke-Imago
Von Joel Klaas

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kann es nicht lassen: Zuerst schoss er nach dem 4:4 im Derby auf der Jahreshauptversammlung der Borussia Gift-Pfeile in Richtung Gelsenkirchen. Nun macht der 59-Jährige erneut mit markigen Sprüchen auf sich aufmerksam.

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Während seines Auftritts in der Talk-Veranstaltung „19.09 Uhr – der schwarzgelbe Talk“ antwortete er auf eine Frage mit Bezug auf die kurze Vertragsdauer des neuen BVB-Trainers Peter Stöger mit den Worten: „Sechs Monate in Dortmund sind höher zu bewerten als fünf Jahre in Gelsenkirchen.“

Immer wieder kam es in der jüngeren Vergangenheit zu unkollegialen Sprüchen vom BVB-Vorstandsmitglied. Schon auf der Dortmunder Mitgliederversammlung im vergangenen Jahr fiel Watzke mit einem Zitat bezüglich der Dortmunder Mitgliederzahlen auf: „Wir sind jetzt der zweitgrößte Verein Deutschlands, wir haben die Blauen abgehängt und die werden uns auch nie wieder erreichen“.

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Schon damals ging S04-Chef Christian Heidel besonnen mit dem Thema um und machte sogleich die Unterschiede zwischen den Erzrivalen deutlich: „Aki Watzke weiß eben, wie er auf BVB-Mitgliederversammlungen zu Beifallsstürmen kommt. Der BVB öffnet die Türen für ein Auslandsbüro in Singapur, wir pflegen den direkten Kontakt zu unseren Fans und öffnen auch weiterhin die Türen zu unserem Trainingsgelände auf Schalke. Jeder geht seinen Weg und das ist auch gut so“. Ohnehin eine sehr zweifelhafte Behauptung Watzkes, nachdem der BVB auch nach der letzten Meisterschaft im Jahr 2012 knapp vier Jahre brauchte, um die Schalker in puncto Mitgliederzahlen einzuholen.

Heidel bleibt derweil seiner professionellen Linie treu und machte keine weiteren Angaben zu den Watzke-Spitzen. Bei vier Punkten Vorsprung auf den Nachbarn und der vorzeitig gesicherten Ruhrpott-Herbstmeisterschaft ist das derzeit auch kaum nötig.

Update 15. Dezember 2017: Christian Heidel hat auf die Spitze aus Dortmund reagiert – und der Konter des Schalke-Managers hat es in sich!

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