Sport-Bild-Experte: „Warum Schalkes Tedesco Heynckes beerben könnte“

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Experten Schalkes Trainer Domenico Tedesco als Nachfolger für Jupp Heynckes ins Gespräch bringen würden. Es ist ja auch zu einfach: Da sitzt in München einer auf der Bank, der sich partout weigert, über diese Saison hinaus Trainer beim FCB zu bleiben. Auf der anderen Seite sind Alternativen wie Nagelsmann oder Tuchel ausgelutscht, der Boulevard braucht neue Namen. Und was läge da näher, als den zuletzt extrem gehypten Domenico Tedesco auch mal in den Ring zu werfen. Spätestens nach dem denkwürdigen 4:4 im Revierderby dürfte auch dem letzten Fußballexperten aufgefallen sein, dass da auf Schalke ein guter Mann auf der Bank sitzt. Sport-Bild-Urgestein Raimund Hinko war sich jetzt nicht zu schade, eins und eins zusammenzuzählen.

Der Aufmacher bei sportbild.de lässt eine dedizierte Analyse in Raimund Hinkos aktuellen Sport-Bild-Kolumne erwarten: „Warum Schalkes Tedesco Heynckes beerben könnte“, heißt es da. Und jedem Schalke-Fan läuft es eiskalt den Rücken herunter.

Warum tedesco
[Screenshot sportbild.de]

In seiner aktuellen Kolumne arbeitet sich der 66-Jährige Absatz für Absatz durch allerhand Belanglosigkeiten („Auch du Jupp, das weiß ich, freust dich auch auf Christmas, auf ein paar Köstlichkeiten zu besinnlichen Gesprächen. Während Carlo schnell noch ein paar Lachse einfängt und einen Zampone kocht – gefüllten Schweinsfuß, der italienischen Spezialität zum Fest – wirst du Cando, deinem Schäferhund, vom Braten das beste Stück abschneiden“). Ah ja.

Nach quälend langen 527 Wörtern kommt Hinko zum Punkt. Mit Domenico Tedesco könnte doch seit spätestens Samstag ein neuer Kandidat für den Posten des Cheftrainers beim FC Bayern gefunden worden sein.

Angestachelt durch die Überschrift – wir erinnern uns: „Warum Schalkes Tedesco Heynckes beerben könnte“ – liest der interessierte Leser hastig weiter. Auf der Suche nach den Argumenten, die nach Ansicht des Fußball-Experten Hinko für Domenico Tedesco sprechen. Wir werden tatsächlich fündig!

Die Argumentation ist durchdacht und absolut hieb- und stichfest:

„Wer sich vor der Mannschaft in der Pause niederkniet, damit sie ein 0:4 in Dortmund in ein 4:4 umwandelt… Ich schreibe nicht weiter, lieber Jupp.“

Nach über 700 Wörtern ist man bestens über Jupp Heynckes` Privatleben im Bilde. Aber keinen Deut schlauer, warum Domenico Tedesco der passende Mann für die Bayern wäre. Stark.

[Danke, Buzz04.de, für die vergeudete Zeit! 😉 ]