So schlägt sich Max Meyer im Vergleich zu Stindl und Osako

Bei der herben DFB-Pokal-Niederlage gegen den FC Bayern machte Max Meyer keine gute Figur. Der Trainer kritisierte ihn deutlich. Wir haben uns angeschaut, wie der Schalker Jungstar sich in der Bundesliga schlägt – anhand von ein paar Daten.

meyer_stindl_osako_ohneFoto Meyer: ©Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images Fotos Stindl & Osako: ©Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Der FC Schalke scheidet mit einem 0:3 beim FC Bayern aus dem DFB-Pokal aus und Max Meyer muss schon zur Halbzeit zum Duschen. Doch damit nicht genug: Nach der Partie kritisierte S04-Trainer Markus Weinzierl den Schalker Jungstar öffentlich. „Er ist Nationalspieler und hat von sechs Zweikämpfen nur einen gewonnen. Das sagt alles“, so Markus Weinzierl.

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Der Kicker schreibt „Weinzierl-Watschn für Meyer – Abschied im Sommer?“, Sport1 titelt „Trainer-Kritik: Muss Meyer gehen?“ Anstatt ebenfalls über Meyers Zukunft zu spekulieren, haben wir uns mal ein paar Zahlen des Datenlieferanten Opta angeschaut, um die Leistung des Schalkers in dieser Bundesliga-Saison einzuschätzen. Dazu haben wir zwei andere Spieler zum Vergleich herangezogen, die ähnlich wie Meyer im offensiven Mittelfeld oder als hängende Spitze spielen: Lars Stindl von Borussia Mönchengladbach und Yuya Osako vom 1. FC Köln.

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Es zeigt sich: An Weinzierls Kritik an Meyers Zweikampfverhalten ist etwas dran. Mit 38 Prozent gewonnenen Zweikämpfen liegt er hinter Stindl (40 Prozent) und Osako (43 Prozent). Anders sieht es bei der Passquote aus: Während Meyer 86 Prozent seiner Pässe ins Ziel brachte, waren es bei Stindl 79 Prozent, bei Osako sogar nur 70 Prozent.

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Wenig Zählbares kam beim Schalker in der Kategorie Torerfolg heraus: Er traf in dieser Bundesligasaison nur ein einziges Mal. Die beiden anderen hatten zwar deutlich mehr Spielzeit als er, trafen aber sieben Mal (Stindl) beziehungsweise fünf Mal (Osako). Torvorlagen gab Meyer zwei, während der Gladbacher und der Kölner je fünf auf dem Konto haben.

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