Schalke verlegt Paok-Spiel wegen Karneval

Das Europa-League-Rückspiel des S04 gegen Paok Saloniki findet einen Tag früher statt als ursprünglich geplant. Grund sind Weiberfastnacht und die besonderen Sicherheitsmaßnahmen, die für das Spiel gegen die Griechen erforderlich sind.

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Der FC Schalke wird nicht wie ursprünglich geplant am Donnerstag, 23. Februar, in Gelsenkirchen zum Europa-League-Rückspiel gegen Paok Saloniki antreten, sondern einen Tag früher, am Mittwoch, 22. Februar, um 18 Uhr. Bislang erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit. Das teilte der Verein auf seiner Webseite mit. Dort heißt es:

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Grund für die Verlegung ist die besondere Situation in Nordrhein-Westfalen am ursprünglichen Spieltermin am 23. Februar 2017. Denn an diesem Tag ist ‚Weiberfastnacht‘. Da das Duell mit Paok Saloniki besondere Sicherheitsmaßnahmen erfordert, hat sich der Verein gemeinsam mit der Polizei und der Uefa auf eine Verlegung verständigt.

„Die Uefa hat aufgrund der besonderen Situation sehr gut und flexibel reagiert“, lässt sich Schalkes Vorstandsmitglied Peter Peters zitieren.

Das Spiel ist von besonderer Brisanz. Der Grund findet sich im Jahr 2013, als der S04 in der Qualifikation zur Champions League auf Paok traf. Im Heimspiel der Schalker stürmte die Polizei brutal die Nordkurve, um ein Banner der befreundeten mazedonischen Ultras aus Skopje zu entfernen, von dem sich die Saloniki-Fans angeblich provoziert fühlten. Die Bilanz: 87 verletzte Schalke-Fans, Ermittlungen gegen die Polizei eingestellt.


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