Guido Burgstaller erlöst schwache Schalker

Gegen den FC Ingolstadt tat sich der S04 schwer und blieb 90 Minuten ohne Treffer. Erst in der Nachspielzeit erlöste Neuzugang Guido Burgstaller die Knappen .

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Schalke startete gegen den FC Ingolstadt mit Fährmann, Höwedes, Naldo, Nastasic, Schöpf, Geis, Kolasinac, Aogo, Goretzka, Meyer und Choupo-Moting. Leon Goretzka hatte in den ersten acht Minuten gleich zwei Chancen, doch nach einer munteren Anfangsphase von beiden Mannschaften schlief die Partie im Laufe der ersten Halbzeit etwas ein. Trotz einer weiteren Möglichkeit durch Choupo-Moting in der 41. Minute gab es zur Pause Pfiffe für die Knappen.

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Zur zweiten Hälfte brachte Trainer Markus Weinzierl Neuzugang Guido Burgstaller für Geis und in der 67. Minute Avdijaj für Meyer. Das brachte das Schalker Spiel in Schwung: Burgstaller verpasste in der 69. Minute frei per Kopf, Avdijaj vergab in der 81. Minute. So mussten die Königsblauen bis zur 92. Minute warten mit dem Siegesjubel. Dann versenkte Burgstaller eine abgefälschte Flanke von seinem österreichischen Landsmann Alessandro Schöpf.

„So dürfen wir natürlich nicht spielen“

„Dass wir uns schwer getan haben, wissen wir natürlich alle. Vor allem in der ersten Hälfte hat es der Gegner sehr gut gemacht und uns sehr gut angelaufen. In den kommenden Wochen müssen wir uns steigern“, sagte Weinzierl nach dem Spiel. Sportvorstand Christian Heidel ergänzte: „Wir haben viele zweite Bälle nicht bekommen. Das hat Ingolstadt deutlich besser gemacht als wir. So ehrlich sind wir zu uns selbst. So dürfen wir in den kommenden 17 Bundesligaspielen natürlich nicht spielen.“

Torschütze Guido Burgstaller freute sich: „Das war schon der Wahnsinn, mit den Jungs vor der Nordkurve zu feiern – ein unbeschreibliches Gefühl. Richtig geil! Ich möchte noch viele Tore für den S04 schießen. Toll, dass es direkt zum Einstand geklappt hat.“

Schalkes zweiter Winter-Neuzugang Holger Badstuber saß 90 Minuten auf der Bank. Evgen Konoplyanka kam in der 85. Minute für Dennis Aogo ins Spiel.


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