Blamage in Darmstadt

Schalke 04 verliert gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten Darmstadt 98 und verpasst den Sprung in die unmittelbare Nähe der Europa-League-Plätze.

Coke-Schalke-Darmstadt

Markus Weinzierl musste seine Abwehr umbauen, denn Sead Kolasinac, Benedikt Höwedes und Matija Nastasic fehlten verletzungsbedingt (Kolasinac, Höwedes) und  aufgrund einer Gelbsperre (Nastasic). Auf der linken Abwehrseite begann deshalb erneut Dennis Aogo, auf rechts Coke. Die Innenverteidigung bildeten Holger Badstuber und Thilo Kehrer. Außerdem ließ Weinzierl im Mittelfeld rotieren: Johannes Geis und Donis Avdijaj kamen für Nabil Bentaleb und Alessandro Schöpf (beide auf der Bank) zu Startelfeinsätzen.

Anzeige:

Das Spiel begann wie erwartet: Schalke kontrollierte das Spiel und kam zu ersten Gelegenheiten. Und trotzdem klingelte es auf der anderen Seite (11.). Kurz darauf scheiterte Schalke gleich mehrfach vor dem Darmstädter Tor, vor allem nach Standardsituationen. Die königsblaue Sturm- und Drangphase hielt allerdings nur eine Viertelstunde an. Danach hielt Darmstadt Schalkes schwache Offensive auf Abstand.

In der zweiten Halbzeit erarbeiteten sich die Knappen zahlreichen Chancen, scheiterten jedoch an der eigenen, fehlenden Präzision oder an Lilien-Schlussmann Michael Esser. Die beste Möglichkeit bot sich Guido Burgstaller in der 58. Spielminute, doch Esser parierte dessen Strafstoß. 15 Minuten vor Schluss kam Schalke zum Ausgleich: Coke verwandelte eine Flanke von Dennis Aogo zum 1:1.

In der 81. Spielminute wertete Schiedsrichter Patrick Ittrich ein Foul von Thilo Kehrer an Darmstadts Schipplock als Notbremse. Der Verteidiger flog mit einer glatten roten Karte vom Platz.


[Anzeige]

Doch es kam noch dicker: In der dritten Minute der Nachspielzeit traf Gondorf für Darmstadt zum 2:1-Siegtreffer in die Maschen.

Über Redaktion (1070 Artikel)
Moritz Nolte ist Journalist und Blogger. Außerdem Vereinsmitglied und Dauerkartenbesitzer beim FC Schalke 04.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*