3:0 gegen Paok Saloniki: Schalke 04 erarbeitet sich hervorragende Ausgangsbasis für das Rückspiel in Gelsenkirchen

Im Hexenkessel von Thessaloniki zeigt Schalke 04 eine starke Leistung und gewinnt verdient mit 3:0 gegen Paok Saloniki. Damit erarbeiten sich die Knappen eine hervorragende Ausgangsbasis für das Rückspiel kommenden Mittwoch in der Arena.

Schalke_Paok-Hinspiel

Schalke-Cheftrainer Markus Weinzierl nahm nach dem 2:0 gegen Hertha BSC Berlin nur zwei Veränderungen in der Startelf vor: Max Meyer rückte für den an einer Magen-Darm-Grippe erkrankten Nabil Bentaleb, Matija Nastasic für Holger Badstuber in die Startformation. Daniel Caligiuri und Guido Burgstaller bildeten erneut die Doppelspitze. „Wir haben aktuell einen Lauf, die Mannschaft hat sich gefunden. Es ist ein wichtiges Spiel und da brauchen wir unsere beste Elf“, begründete Markus Weinzierl vor dem Spiel bei Sport 1 seine Aufstellung.

Anzeige:

Königsblau war von Anfang an um einen ruhigen Spielaufbau bemüht, wirkte angesichts des Lärmpegels im Toumba-Stadion aber regelrecht beeindruckt und agierte unsicher. Nach fünf Minuten konnte Schalke froh sein, nach einem missglückten Fährmann-Pass und einem Schuss an den Außenpfosten durch Paoks Leo Matos nicht früh in Rückstand geraten zu sein. Auch in der Folge blieb Schalke in der Defensive viel zu passiv und bei eigenem Ballbesitz zu ungenau.

Eine Standardsituation in der 27. Spielminute brachte Schalke dann auf die Siegerstraße: Den Kopfball von Naldo nach einem Freistoß von Alessandro Schöpf konnte Paok-Keeper Glykos noch parieren. Den Nachschuss setzte Schalkes Winter-Neuzugang Guido Burgstaller jedoch sicher in die Maschen. Das 1:0 gab Schalke jetzt merklich mehr Sicherheit, von den Griechen kam nun immer weniger – sowohl auf dem Platz als auch von den Rängen.

Nach der Halbzeitpause schickte Markus Weinzierl Youngster Thilo Kehrer für Alessandro Schöpf ins Spiel. Ein nachvollziehbarer Wechsel, der abzusehen war: Der Österreicher hatte schon früh im Spiel die gelbe Karte gesehen und kam mit Marin Leovac auf seiner Seite nie ganz klar.

Die Griechen waren jetzt bemüht, das Spiel aktiver zu gestalten, doch Schalke machte es clever und erstickte sämtliche Offensivaktionen im Keim.

Und es kam noch schlimmer für Paok: In der 82. Spielminute verwandelte Kopfballungeheuer Max Meyer eine schöne Flanke von Benedikt Höwedes völlig frei stehend mit dem Kopf zum 2:0. Der eingewechselte Klaas-Jan Huntelaar erhöhte in der 90. Spielminute sogar noch auf 3:0.


[Anzeige]

Mit dem 3:0 in Thessaloniki hat sich Schalke gegen weitgehend schwache Griechen für das Rückspiel kommenden Mittwoch in Gelsenkirchen eine hervorragende Ausgangsbasis erarbeitet. Fehlen werden PAOK dann Matos und Leovac, die sich heute ihre nächste gelbe Karte abholten und beim Rückspiel gesperrt sind.


Über Redaktion (981 Artikel)
Moritz Nolte ist Journalist und Blogger. Außerdem Vereinsmitglied und Dauerkartenbesitzer beim FC Schalke 04.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*