So erklärt Embolo den Schweizern, wie es ihm auf Schalke geht

Wie kommt Breel Embolo bei den Königsblauen zurecht? Und wie groß ist die Enttäuschung nach der Niederlage gegen Frankfurt? Der junge Schweizer stellt sich den Fragen in der Heimat – und antwortet angenehm unaufgeregt.

Breel Embolo. Bild: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Breel Embolo. Bild: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Breel Embolo bereitet sich mit der Schweizer Nationalmannschaft auf ein schwieriges WM-Qualifikationsspiel gegen Europameister Portugal vor. Das Schweizer Boulevardblatt Blick hat den Jungstar nun ausgefragt, wie es ihm auf Schalke geht und wie sich der S04 von Embolos altem Club FC Basel unterscheidet.

„Bei Schalke ist alles ein wenig grösser“, sagt der 19-Jährige. „Und da jedes Training öffentlich ist, sind immer viele Zuschauer da. Zudem ist unsere Art zu spielen komplett anders. Unser System ist nicht nur auf Ballbesitz ausgerichtet.“

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Der Blick fragt Embolo auch nach dem Druck, den Schalke – laut Otmar Hitzfeld und vielen Medien ja angeblich in riesigem Maße – für den Stürmer bereit hält. Der reagiert ganz cool, sagt: „Dass Hoffnungen und Erwartungen da sind, ist in Ordnung.“ Er wolle sich nicht verstecken, sondern versuche, Verantwortung zu übernehmen und Schalke sofort zu helfen. „Aber ich bin erst 19, und es ist mein erster Wechsel. Ich werde Fehler machen. Diese gilt es zu analysieren und weiter geht’s.“

Enttäuschung gibt es überall


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Über seine Schalker Mitspieler sagt Embolo, diese hätten ihn sehr gut aufgenommen und sich sofort um ihn gekümmert. Er habe seinen Platz in der Mannschaft schnell gefunden. „Jetzt brauche ich viele Spiele und Trainings, um meine Mitspieler auf dem Platz besser kennenzulernen.“

Dass er im Spiel gegen Frankfurt die erste Halbzeit auf der Bank saß, macht dem Schweizer keine Sorgen. „Leider haben wir ver­loren“, sagt er. Auf die Frage, ob ihn das Ausmaß der Enttäuschung auf Schalke überrascht habe, antwortet er ganz abgeklärt: „Ist doch klar, dass alle enttäuscht waren, wir hatten uns auch etwas anderes vorgenommen. Aber schon in Basel war man nach Niederlagen enttäuscht.“

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