Schluderei und Schwankungen: Die Stimmen zum DFB-Pokal-Sieg in Villingen

Der FC Schalke siegt in Villingen und zieht damit in die nächste Runde des DFB-Pokals ein. Wirklich zufrieden mit der Leistung sind aber weder die Medien noch die S04-Spieler.

Baba im Spiel gegen den FC 08 Villingen. Bild: Daniel Kopatsch/Bongarts/Getty Images

Baba im Spiel gegen den FC 08 Villingen. Bild: Daniel Kopatsch/Bongarts/Getty Images

Schalke 04 feiert mit einem 4:1-Sieg über den Sechstligisten FC 08 Villingen im DFB-Pokal den ersten Pflichtspiel-Erfolg der Saison. Nach der Partie äußerten sich in der Mixed Zone S04-Kapitän Benedikt Höwedes und Torschütze Johannes Geis:

Benedikt Höwedes
: „Wir haben gut begonnen und schnell zwei Tore geschossen. Danach haben wir aber geschludert und den Gegner eingeladen. Das war unnötig. In der zweiten Halbzeit haben wir es ruhiger angehen lassen und erst gegen Ende ein wenig angezogen. Das Gegentor war ärgerlich.“

Johannes Geis: „Von uns war es nichts Berauschendes. Unter dem Strich kann man sagen: Wir sind durch einen Pflichtsieg in die nächste Runde eingezogen. Das ist okay. Natürlich wollten wir etwas anders auftreten.“

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Auf der Webseite des FC Schalke kommen weitere Spieler sowie Trainer und Sportdirektor zu Wort:

Markus Weinzierl: „Villingen hat ein gutes Spiel gemacht und ist, wie so häufig bei klassentieferen Teams im DFB-Pokal, über sich hinausgewachsen.“


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Christian Heidel: „Jeder erwartet, dass du einem klassentieferen Club zehn Dinger reinhaust. Aber auch in der Verbandsliga wird guter Fußball gespielt. Villingen hat es gut gemacht.“

Dennis Aogo: „Wir hatten insgesamt zu viele Schwankungen zwischen guten Ballstafetten und leichten Ballverlusten. Da müssen wir uns als Team noch besser finden.“

Breel Embolo: „In Frankfurt gilt es den nächsten Schritt zu gehen. Wir haben eine sehr ambitionierte Mannschaft und wollen gut in die Saison starten.“

Und so fiel das Medienecho zum Schalker Sieg in Villingen aus:

WAZ: „Ein souveränes Weiterkommen hatte Schalkes Cheftrainer Markus Weinzierl in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals gegen den FC 08 Villingen gefordert. Das wurde es. Mehr aber auch nicht. […]. Neben dem Sieg bleibt die Erkenntnis, dass bis zum Bundesligastart am Samstag bei Eintracht Frankfurt noch eine Menge Arbeit wartet.

Bild: „Verdammt mickrig, was Schalke da gegen Villingen ablieferte: beim 4:1 gegen die Amateure aus der 6. Liga stimmte nur das Ergebnis! Neuer Manager (Heidel), neuer Trainer (Weinzierl), drei neue Stars auf dem Platz (Naldo, Embolo, Baba). Trotzdem gurkte ‚Königsblau‘ viel zu harmlos vor sich hin. Die millionenschweren Sturmspitzen Huntelaar und Di Santo waren krasse Ausfälle!“

Kicker Online: „Schalke übersprang die erste Pokalhürde in Villingen ohne Mühe. Zwei Abwehrfehler des ansonsten respektabel auftretenden Verbandsligisten stellten frühzeitig die Weichen für den 4:1-Sieg der Königsblauen. Markus Weinzierl feierte ein entspanntes Pflichtspieldebüt, sein Team tat nach dem Wechsel nicht mehr als nötig, um die Gastgeber in Schach zu halten und profitierte in der Endphase vom Kräfteverschleiß des Underdog.“


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