Sané-Berater spricht Klartext: „Es gibt keine Klausel!“

-> Zum Update vom 14.01.2015!

Leroy Sané macht halb Europa verrückt. Nachdem verschiedene Medien von einem konreten Interesse aus England und Spanien berichteten, meldet die französische „L’Equipe“, dass ein Wechsel nach Barcelona kurz bevor stehen soll. Während die Meldung aus Frankreich nicht viel mehr als eines von vielen Gerüchten ist, spricht der Berater von Leroy Sané jetzt Klartext. Gegenüber Sport1 stellte Jürgen Milewski jetzt klar:

„Sie können die Aussage von Horst Heldt eins zu eins übernehmen. Es gibt keine Klausel!“3

Somit wäre klar, dass Schalke 04 die Ablöse für Leroy Sané – sollte der Youngster wechseln wollen – frei verhandeln kann.

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Ursprüngliche Meldung vom 12.01.2016
Im Sommer vereinbarten Leroy Sané und der FC Schalke 04, den Vertrag des damals 19-Jährigen bis 2019 zu verlängern. Ein neuer Vertrag war zu diesem Zeitpunkt auch überfällig, denn das alte Papier sah eine Ausstiegsklausel in Höhe von lediglich 1,5 Mio. Euro vor. Heißt: Hätte ein Club diese Summe auf den Tisch gelegt, und gesetz dem Fall, der Youngster wäre einverstanden gewesen, hätte das Offensivtalent für diese Summe gehen können. Diese Ausstiegsklausel kaufte Schalke-Manager Horst Heldt dem ehemaligen Schützling von Norbert Elgert ab. Jetzt berichtet die „Bild“-Zeitung (kostenpflichtiges Angebot), dass auch der neue Kontrakt wieder eine Ausstiegsklausel enthalten soll.

Leroy Sané

Leroy Sané. Bild: Gerd Krause Sportfotos

Dort heißt es: „Nach dieser Geheim-Klausel soll das Juwel für 37 Mio Euro gehen können. Heißt: Königsblau ist machtlos, Sané könnte sich den Klub frei aussuchen. Und wird genau das wohl auch machen…“

Denn wie „Bild“ berichtet, soll sich Leroy Sané schon für einen Abschied im Sommer entschieden haben, und soll dies auch schon in seinem Freundeskreis mitgeteilt haben.

Gegenüber „Bild“ beruhigte Horst Heldt: „Weder in diesem Winter noch im Sommer greift eine Ausstiegsklausel bei Leroy.“ Das betonte S04 noch einmal auf seinem offiziellen Twitter-Account. Heißt: Falls ein Club Leroy Sané (jetzt oder im Sommer 2016) verpflichten möchte, müsste die Ablöse frei verhandelt werden. Was danach ist und ab wann eine mögliche Ausstiegsklausel greifen würde, wurde nicht bekannt.

Gescoutet wird der Offensivmann bereits jetzt von nahezu allen europäischen Spitzenmannschaften. Anfang Januar wurde bekannt, dass Manchester City bereit sei, 55 Millionen Euro für den 20-Jährigen auf den Tisch zu legen. Und nachdem „City“ offenbar konkret werden möchte, sollen auch Real Madrid und der FC Barcelona ernsthaft darüber nachdenken, Leroy Sané zu verpflichten. Nach Informationen des „Kicker“ (Montagsausgabe), sollen die beiden spanischen Top-Clubs Interesse signalisiert haben.

Über Moritz (1220 Artikel)
Moritz ist Journalist und Blogger. Außerdem Vereinsmitglied und Dauerkartenbesitzer beim FC Schalke 04.