Heidel wollte Schalke eigentlich absagen

S04-Sportvorstand Christian Heidel fuhr einst mit dem Plan nach Schalke, den Knappen einen Korb zu geben – und änderte dann in Gelsenkirchen seine Meinung. Das erzählt einer, der es wissen muss.

Christian Heidel. Bild: Gerd Krause Sportfotos

Christian Heidel. Bild: Gerd Krause Sportfotos

In einem ausführlichen Interview hat Spox mit Axel Schuster gesprochen, Schalkes Sportdirektor und rechte Hand von Christian Heidel. Dabei verrät Schuster auch Details über Heidels Wechsel von Mainz 05 zu Schalke 04.

„Clemens Tönnies hat ihn häufig angerufen, und es gab dann einen weiteren Versuch, ihn im persönlichen Gespräch zu überzeugen“, sagt Schuster über Heidel. „Christian ist also erneut hochgefahren und hat zu mir gesagt, dass er jetzt absagt, damit das mal zu einem Ende kommt.“ Es habe der letzte kleine Schritt gefehlt, um Mainz zu verlassen.

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„Als er dann aber wieder auf dem Rückweg war, rief er mich an und meinte: Ich habe zugesagt“, erzählt Schuster. „An dem Tag wurde ihm vor Ort klar: ‚Das ist es, was ich machen will.'“

Tönnies erwischte richtigen Moment


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Grundsätzlich kam das Schalker Angebot wohl zu einem traurigen, aber für den S04 günstigen Zeitpunkt. „Ohne es zu wissen hat ihn Clemens Tönnies mit dem Angebot in einem Moment erwischt, in dem er deutlich offener für etwas Neues war und sich in zehn Jahren nicht vorwerfen lassen möchte, es nicht getan zu haben“, sagt Schuster. Denn kurz zuvor seien drei gute Freunde von Heidel gestorben, „die auch alle noch ganz schön viel vorhatten“.

Sich nach diesen Ereignissen die konkrete Frage zu stellen, was einen nochmal reizen könnte, sei dann menschlich, so Schuster. „Zwei Jahre zuvor wäre es wohl noch nicht einmal zu einem Treffen mit Clemens Tönnies gekommen.“


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