Heidel: Kritik am S04-Gelände, Lob für den Ruhrpott

Christian Heidel kritisiert mit deutlichen Worten die Infrastruktur auf Schalke, nennt sie „nicht mehr bundesligatauglich“. Im Ruhrgebiet scheint er sich mit seiner Familie dagegen wohl zu fühlen.

Christian Heidel. Bild: Gerd Krause Sportfotos

Christian Heidel. Bild: Gerd Krause Sportfotos

Der neue Manager ist nicht zufrieden mit dem, was er auf Schalke vorgefunden hat: „Die medizinischen Einrichtungen, die Möglichkeiten zur Spielanalyse oder die Räumlichkeiten für die Mannschaft sind hier in den vergangenen Jahren für nicht so wichtig erachtet worden“, sagt Christian Heidel im Interview mit 11 Freunde. „Die Rasenplätze sind top, aber die anderen Einrichtungen sind nicht mehr bundesligatauglich.“

In einem ZDF-Beitrag lobt Heidel aber auch: „Das Schöne ist, dass hier alle mitziehen. Wir haben hier in den ersten zwei Wochen schon Wände ohne Ende eingerissen und Räumlichkeiten verändert.“

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Er lege sehr viel Wert darauf, dass es entsprechende Besprechungsräume für die Mannschaft gebe, so der Manager. „Momentan hat das alles in so einer Art Bistro stattgefunden, mit Kühlschränken und Besteck.“ Auch sei es für ihn normal, dass das Training komplett per Kamera aufgezeichnet werde. „Aber auf Schalke gab es keine Kamera. Da haben wir erstmal einen Kameraturm hier aufgestellt.“

Familie und Wohlfühl-Faktor

Weniger Probleme bereitet dem Manager offenbar das Leben mit seiner Familie im Ruhrpott. So sagt er dem ZDF über seinen Wechsel zu Schalke: „Ich hätte das niemals gemacht, wenn die Familie dagegen gewesen wäre oder auf die wahnwitzige Idee gekommen wäre, zuhause bleiben zu wollen.“

Er habe sich vom ersten Tag an die Gegend angeschaut, um herausfinden ob er und seine Familie hier leben können. „Arbeit ist das eine, aber man hat ja auch einen Zeitpunkt nach dem Arbeiten“, sagt der Manager. „Können wir uns hier wohlfühlen, kommen wir mit den Menschen klar? Da habe ich ja alles in Wochen und Monaten ein bisschen versucht zu überprüfen.“


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Die Heidels sind in den Essener Süden gezogen, wie die WAZ bereits im April berichtete. „Essen hat uns auf Anhieb sehr gut gefallen“, zitierte das Blatt den neuen Schalker Macher damals. „Sehr viel Grün, sehr gute Infrastruktur, viele nette Restaurants. Auch die Essener waren nett, freundlich und unkompliziert. Wir haben ein sehr nettes Haus mit Garten gefunden, was insbesondere meiner kleinen Tochter gut gefallen wird.“


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