Gladbach-Vergleich: Höwedes kontert Heidel

In seiner Wut-Rede nach dem Hoffenheim-Spiel kritisierte Christian Heidel auch einen Vergleich von Benedikt Höwedes. Jetzt meldet sich der Kapitän zu Wort – und sagt, er habe nichts zurückzunehmen.

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Als Sportvorstand Christian Heidel nach der Niederlage in Hoffenheim vor Journalisten eine Ansage in Richtung der Spieler des S04 machte, sagte er auch: „Wenn ich höre, dass Gladbach nach fünf Niederlagen zum Saisonstart noch in die Champions League gekommen ist, dann ist das fernab jeder Realität. Bei einigen ist diese Realität noch nicht angekommen. Das muss schnell in die Köpfe rein.“

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Der Vergleich stammte von Benedikt Höwedes, der sich nun in einem Interview mit Sport1 zu Wort meldet: „Das war nur ein Beispiel. Ich meinte damit nicht, dass es genau so laufen wird“, sagt Höwedes. Die Situation sei ernst, dessen sei man sich vollkommen bewusst. „Aber ich muss da nichts zurücknehmen, ich stehe zu meiner Meinung.“

Selbstmitleid wäre das Schlimmste

Während Höwedes Heidel mit seinem Gladbach-Vergleich auf die Palme brachte, überzeugte er den Sportvorstand auf dem Platz – als einziger Spieler. „Wir sind in der ersten Hälfte 53 Kilometer gelaufen. Das ist beunruhigend wenig“, so Heidel. „Die zweite Hälfte war engagiert, aber engagiert reicht nicht. Ich schließe nur Beni Höwedes von dieser Kritik aus.“

Im Gespräch mit Sport1 sagt Höwedes vor dem Europa-League-Spiel am Donnerstag gegen Red Bull Salzburg (Anstoß 19 Uhr, live auf Sport1): „Ich glaube, das Schlimmste, das wir jetzt machen können, ist, uns in Selbstmitleid zu ertränken und mit der Situation zu hadern. Jetzt sind wir als Typen gefragt, an dieser Situation zu wachsen, auch als Mannschaft.“ Wenn jemand versuche, sich alleine dagegen zu stemmen oder sich wichtiger nehme als die Mannschaft, funktioniere das nicht. „Die Mannschaft muss geschlossen als Einheit herauskommen und jeder muss für den anderen auf dem Platz arbeiten. Dann schaffen wir das auch.“

Den Kopf gegen Salzburg frei bekommen

Für die Partie gegen Salzburg zeigt sich der Schalker Kapitän hoffnungsvoll: „Das ist ein anderer Wettbewerb, in den wir sehr gut reingekommen sind“, sagte Höwedes. Die Mannschaft habe ein sehr gutes Spiel in Nizza gemacht. Daher komme die Partie gegen Salzburg vielleicht zur richtigen Zeit, um den Kopf etwas frei zu bekommen. „Wir können etwas befreiter aufspielen und stehen nicht unter dem Druck, unbedingt punkten zu müssen, um aus dem Keller rauszukommen.“


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