Embolo: „Irgendwie war mir lange nicht klar, dass ich verletzt bin“

Wie geht es einem jungen Spieler direkt nach einer schlimmen Verletzung? Was denkt er im Krankenhaus? Breel Embolo erzählt, wie es ihm erging.

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Mitte Oktober verletzte sich Breel Embolo im Spiel gegen den FC Augsburg schwer: das Wadenbein des S04-Jungstars war gebrochen, Syndesmose und Innenband gerissen. Doch was geht einem jungen Spieler nach so einer schlimmen Verletzung durch den Kopf?

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Im Gespräch mit schalke04.de erzählt der 19-Jährige: „Bis vor der Operation konnte ich noch lachen, ich habe sogar das Spiel noch zu Ende geschaut, bis irgendwer mich fragte: ‚Junge, geht’s dir gut? Du musst gleich operiert werden!‘“ Dann sei es ihm ein paar Sekunden schlecht gegangen, aber kurz danach habe er schon wieder lachen müssen, so Embolo.

„Irgendwie war mir lange nicht klar, dass ich verletzt bin“, sagt der Schweizer. „Als der Arzt dann aber mit mir geredet hat, habe ich schon ein paar Gedanken gemacht, wie es jetzt weiter geht. Warum musste mir das passieren?“

Schnell auf Rückkehr fokussiert

Glücklicherweise sei bei der OP alles gut gelaufen und er habe schnell die Unterstützung der Familie, des Vereins und der Mitspieler bekommen, so Embolo weiter. „Als ich am nächsten Tag aufgestanden bin, habe ich nur noch positiv gedacht und mich darauf fokussiert, so schnell und gesund wie möglich zurückzukommen.“


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Über den aktuellen Stand von Embolos Reha hatte sein Schweizer Arzt Ende November gesagt: „Er macht große Fortschritte, er kann den Fuß mehr und mehr belasten. Das sieht positiv aus.“

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