Wegen Krise: Schalke streicht vorerst Champions-League-Prämie

Schalke hat seit Anfang März kein Pflichtspiel mehr gewonnen und droht nun sogar auch noch die Europa League zu verspielen. Entsprechend schrillen die königsblauen Alarmglocken und Manager Horst Heldt will sich das nicht einfach so bieten lassen und stattdessen hart durchgreifen. So wird die freiwillige Prämie für das Erreichen des Achtelfinales der Champions League gestrichen. Zudem droht den Spielern nach der Saison eine Extraschicht.

Horst Heldt. Bild: Gerd Krause Sportfotos

Horst Heldt. Bild: Gerd Krause Sportfotos

Insgesamt sollen die Knappen für das Überstehen der Gruppenphase in der Königsklasse eine freiwillige Zahlung von insgesamt 1 Million Euro vom Klub bekommen. Diese wird es aber laut „WAZ“ (vorerst) nicht geben. Das ist die Konsequenz für die schwache Rückrunde, die die Königsblauen bislang spielen und die die schlechteste seit 18 Jahren ist. Aufgrund der schwachen Leistungen – zuletzt gab es sieben Spiele ohne Sieg – wurde die erneute Champions-League-Teilnahme verspielt und auch die Europa League hat der aktuelle Bundesliga-Fünfte keinesfalls sicher.

Doch die Schalke-Verantwortlichen haben sich noch mehr einfallen lassen, um den Druck auf die Mannschaft zu erhöhen. „Wenn die Europa League verpasst wird, werden wir nach der Saison zehn Tage länger trainieren“, erklärte Heldt der „Bild“.

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Schon letzte Saison soll der S04-Manager die Zusatz-Zahlung an die Profis erst dann ausgezahlt haben, bis man die Qualifikation für die Königsklasse gesichert wurde. Daher ist es nicht ausgeschlossen, dass die Spieler am Ende der Saison doch noch die Prämie bekommen.