Sparta Prag – Schalke: Breitenreiter lobt Moral

Der FC Schalke kommt einfach nicht aus dem Quark und verbuchte in der Europa League ein glückliches 1:1 bei Sparta Prag. Doch was sagen die Protagonisten nach dem farblosen Auftritt in der Goldenen Stadt? Trainer Andre Breitenreiter lobt die Moral seiner Truppe.

Adnré Breitenreiter vor Prag

Auch wenn der Punkt für die Endabrechnung noch so wichtig ist, zeigte der Auftritt der Knappen, dass derzeit im Spiel der Knappen der Wurm drin ist. Denn die Vorstellung gegen Sparta war alles andere als überzeugend und am Ende darf das Unentschieden gegen einen Tick bessere Prager durchaus als glücklich angesehen werden – zumal der Elfmeter für Schalke unberechtigt war. Sei es drum, den Punkt hat Königsblau eingefahren und somit den Kurs Richtung K.o.-Runde in der Europa League beibehalten.

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„Haben erneut Moral bewiesen“

Doch was sagte Trainer Breitenreiter zur Vorstellung seiner Mannschaft? „Wir sind gut ins Spiel gekommen und waren in den ersten Minuten dominant. Aus dem Nichts haben wir dann das Gegentor bekommen. Bei dem Treffer waren wir am Flügel und auch in der Mitte in Überzahl, aber deutlich zu passiv. Deswegen haben wir das Tor gefangen. Wir sind dann wieder zurückgekommen, haben erneut Moral bewiesen und den Ausgleich erzielt. In der zweiten Hälfte war die Partie insgesamt ausgeglichen.“

Und auch wenn Schalke nunmehr im fünften Pflichtspiel in Folge ohne Sieg blieb, überwiegt am Ende die Freude über die gute Ausgangslage in der Gruppe, die man weiterhin mit acht Punkten anführt. „Wir sind weiter Tabellenführer und haben den nächsten Schritt gemacht, um die Gruppenphase zu überstehen. Von daher nehmen wir den Punkt gerne mit“, ergänzte Breitenreiter.

Geis: „Können es besser“

Auch Torschütze Johannes Geis, der am Sonntag im Derby gegen Borussia Dortmund rotgesperrt fehlen wird, kam nach Spielende zu Wort und stimmte seinem Trainer zu: „Wir wissen, dass wir es besser können. Am Ende zählt, dass wir die Tabellenführung verteidigt haben. Jetzt haben wir als nächstes ein Heimspiel gegen Nikosia, dass wir unbedingt gewinnen wollen. An der Ausgangslage hat sich nichts verändert. Der frühe Treffer war in unserer Situation nicht ganz einfach zu verdauen, weil wir zuletzt nicht immer gewonnen haben. Wir sind dennoch gut zurückgekommen und haben den Ausgleich erzielt. Es war ein ausgeglichener Kampf. Mit etwas mehr Glück hätten wir das Spiel gewonnen.“

Schalke bestreitet am 26. November (19.00 Uhr) sein nächstes Gruppenspiel in der Europa League und könnte in der Veltins-Arena mit einem Sieg gegen APOEL Nikosia den Einzug in die Zwischenrunde perfekt machen.


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