Kevin-Prince Boateng: Wüste, Vertragsauflösung oder doch Italien?

Die Causa Kevin-Prince Boateng ist auf Schalke nach wie vor ein heißes Thema und es wird weiterhin nach einer Möglichkeit gesucht, wie man den suspendierten Mittelfeldspieler schnellstmöglich loswerden kann. Auf einem Treffen am Montag zwischen S04-Manager Horst Heldt und den Boateng-Beratern Federico Pastorello und Edoardo Crnjar wurden nach einem Bericht der „Bild“ zwei mögliche Lösungen erarbeitet.

Kevin-Prince Boateng. Bild: Gerd Krause Sportfotos

Kevin-Prince Boateng. Bild: Gerd Krause Sportfotos

Die erste Option lautet, dass Kevin-Prince Boateng wortwörtlich in die Wüste wechselt. Da sowohl im Katar und in den Vereinigten Arabischen Emiraten das Transferfenster erst Ende September schließt, hätte man noch gut zwei Wochen Zeit, einen Abnehmer für den 28-Jährigen zu finden. Das deckt sich mit den Informationen, die erst kürzlich die Runde machten. Sowohl der FC Schalke als auch die beiden Spielerberater wollen alle Kontakte nutzen, um Boateng auf den Markt anzubieten.

Boateng: Vorzeitige Vertragsauflösung als Alternative

Sollte sich partout kein neuer Verein finden, wird nun eine vorzeitige Vertragsauflösung in Betracht gezogen. Boateng hat bei den Knappen noch ein gültiges Arbeitspapier bis Ende Juni und gehört mit einem Jahresgehalt von rund 5 Millionen Euro zu den Spitzenverdienern. Im Falle einer Vertragsauflösung würde Schalke Boateng angeblich eine Abfindung in Höhe von 3 Millionen Euro zahlen.

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Italien in der Hinterhand?

Es gibt aber noch ein weiteres denkbares Szenario. Wie Insiderkreise aus Italien berichten, könnte Kevin-Prince Boateng bis zur Winterpause bei einem Verein der Serie A trainieren, wobei die Hoffnung darin liege, dass sich der Deutsch-Ghanaer für einen Wechsel im Januar empfehlen könnte.