Kevin-Prince Boateng: Heldt rechnet mit Verbleib

Die Zukunft von Kevin-Prince Boateng ist weiter ein heiß diskutiertes Thema auf Schalke. Nun hat sich Sportvorstand Horst Heldt zur Personalie zu Wort gemeldet und dabei mitgeteilt, dass er davon ausgeht, dass der zuletzt so formschwache Prinz auch in der kommenden Saison auf Schalke spielen wird.

Kevin-Prince Boateng. Foto: Gerd Krause Sportfotos

Kevin-Prince Boateng. Foto: Gerd Krause Sportfotos

„Es ist nichts anderes geplant, als dass er bleibt“, erklärte Heldt am Montag vor dem Abflug des Schalke-Tross Richtung Madrid, wo am Dienstag das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League gegen Real Madrid auf dem Programm steht.

Nur ein Lippenbekenntnis? Denn Fakt ist, dass Kevin-Prince Boateng immer wieder enttäuscht und die Mannschaft ohne ihn einfach besser ist. Das zeigte sich gerade erst am Samstag beim 3:1-Heimerfolg der Knappen gegen 1899 Hoffenheim. Dabei bot ausgerechnet Max Meyer eine ganz starke Leistung, der für Boateng in die Startelf rückte und dann auch noch zwei Tore erzielte. Der Deutsch-Ghanaer saß hingegen 90 Minuten auf der Bank.

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Es ist verständlich und normal, dass die Schalke-Verantwortlichen offiziell noch nicht von einer Trennung im Sommer sprechen. Doch in der Gerüchteküche wird schon seit einiger Zeit über einen Abschied des kriselnden Mittelfeldspielers nach der Saison spekuliert und in diesem Zusammenhang geistert auch immer wieder der Name von Weltmeister Sami Khedira als mögliche Neuverpflichtung durch die Veltins-Arena. Boateng hat in Gelsenkirchen noch Vertrag bis 2016 und ist mit rund 8 Millionen Jahresgehalt Topverdiener der Mannschaft.

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