Höjbjerg kann sich Schalke-Verbleib vorstellen

Der FC Schalke 04 hat Pierre-Emile Höjbjerg bekanntermaßen bis zum Ende der Saison vom FC Bayern ausgeliehen. Ursprünglich war angedacht, dass der junge Däne danach Richtung München zurückkehrt, doch offenbar kann sich Höjbjerg auch einen längeren Verbleib bei den Knappen vorstellen.

Pierre-Emile Höjbjerg

Pierre-Emile Höjbjerg. Bild: Gerd Krause Sprotfotos

Rein sportlich gesehen, haben sich sowohl Schalke als auch Höjbjerg sicher mehr vom Ausleihgeschäft versprochen. Schließlich sollte der zentrale Mittelfeldspieler bei den Königsblauen mehr Spielpraxis sammeln. Doch kurz vor dem Hinrunden-Ende kann die Bayern-Leihgabe lediglich 642 Pflichtspielminuten vorweisen, wobei er nur sechsmal in der Startelf stand.

Das ist zum einen der großen Konkurrenz auf seiner Position im Mittelfeld zu verschulden, aber auch während der fünf Spiele umfassenden Rotsperre von Mittelfeld-Stratege Johannes Geis blieb Höjbjerg meist nur ein Platz auf der Bank. Auf der anderen Seite sammelte der 20-Jährige herzlich wenig sportlich Argumente, um Anspruch auf einen Stammplatz in der Knappen-Elf zu erheben. Sicher auch, weil Höjbjerg einfach die Zeit fehlte, sich mit seinen neuen Mannschaftskollegen einzuspielen, wie er im Gespräch mit dem „kicker“ erklärte.

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Höjbjerg für Schalke-Verbleib offen

„Wenn man irgendwo neu hinkommt, muss man sich durchbeißen. Das ist selten einfach, uns das war es für mich anfangs auf Schalke auch nicht. Aber jetzt kann ich das alles genießen und mich auf das Fußballspielen konzentrieren.“

Höjbjerg scheint langsam aber sicher auf Schalke anzukommen. Von Unzufriedenheit ist keine Spur. Das Gegenteil ist der Fall. Denn wie Höjbjerg selbst betont, könnte er sich durchaus eine längere Zukunft bei S04 vorstellen: „Stand jetzt sind die beiden Optionen, dass ich zurück zum FC Bayern gehe, bei dem mein Vertrag noch bis 2018 läuft, oder dass ich weiter beim FC Schalke bleibe. Ich wäre nicht zum FC Schalke gewechselt, wenn ich es grundsätzlich ausgeschlossen hätte, länger als bis zum nächsten Sommer dort zu sein.“


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