Boateng: Heldt deutet Abschied an

Beim FC Schalke bahnt sich ein spürbarer Kaderumbruch an und es dürfte mit eisernen Besen gekehrt werden. Dass dabei auch Kevin-Prince Boateng wohl einen Platz auf der Abschussliste sicher hat, ist kein Geheimnis. Nun hat Sport-Vorstand Horst Heldt eine Trennung vom Mittelfeldspieler angedeutet.

Kevin-Prince Boateng. Foto: Gerd Krause Sportfotos

Kevin-Prince Boateng. Foto: Gerd Krause Sportfotos

„Mein Kenntnisstand ist, dass Kevins Berater nach der Saison ein Gespräch mit uns führen möchte“, erklärte Heldt vielsagend im Gespräch mit der „Sport Bild“. Zwar hat der 28-Jährige bei den derzeit so stark kriselnden Knappen noch einen Vertrag bis 2016, doch ein Abschied im Sommer gilt als sehr wahrscheinlich.

Heldt hatte zuvor einen möglichen Boateng-Verkauf immer dementiert und erklärte noch vor ein paar Wochen: „Weder von uns noch von Kevin wurden irgendwelche Signale gesendet, das Vertragsverhältnis vorzeitig zu beenden.“ Doch die jüngste Heldt-Aussage lässt anderes vermuten, zumal Boatengs Berater sicher nicht wegen einer Vertragsverlängerung seines Klienten auf Schalkes Geschäftsstelle vorbeikommen wird.

USA oder Italien-Rückkehr?

Kevin-Prince Boateng, der die in ihn gesteckten Erwartungen nicht erfüllen konnte, soll angeblich mit einem Wechsel in die US-amerikanische Major League Soccer liebäugeln. Auch über eine Rückkehr in die Serie A wird spekuliert, wo der gebürtige Berliner vor seinem Wechsel 2013 zu Schalke für den AC Mailand spielte. Die Ablöse soll bei rund 4 bis 5 Millionen Euro liegen.

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