Schalke zu schlecht für die Champions League?

Was für eine Klatsche: Nach der bitteren Niederlage gegen Chelsea stellt sich die Frage, ob der FC Schalke ein würdiger Champions-League-Teilnehmer ist. Denn es ist nicht das erste Mal, dass die Königsblauen in der Königsklasse böse Prügel beziehen.

0:5. Zuhause. Eine Demütigung. Nach der herben Niederlage und unterirdischen Leistung der Schalker gegen den FC Chelsea in der Champions League kriegen die Knappen in der Presse ihr Fett weg. „Und es heißt doch Schalke 05“, spottet „faz.net“. „Bild.de“ nennt die Knappen „eine Karikatur einer Champions-League-Mannschaft“ – und wirft damit die Frage, ob die Königsblauen in der Königklasse überhaupt richtig aufgehoben sind.

Ein Blick zurück zeigt, dass sich der FC Schalke diese Frage nicht zum ersten Mal gefallen lassen muss. Denn zwar hat der S04 in den vergangenen vier Champions-League-Durchgängen zweimal das Achtel-, einmal das Viertel- und einmal sogar das Halbfinale erreicht. Doch gegen die großen Mannschaften kassierte Schalke regelmäßig Prügel und besonders zuhause war das königsblaue Tor in den wichtigen Spielen oft eine Schießbude.

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In der Saison 2010/11 kassierten die Schalker eine 4:1-Klatsche bei Manchester United. 2011/12 standen dann beim Aus gegen Athletic Bilbao vier Gegentreffer im Heimspiel zu Buche. Auch als die Knappen 2012/13 gegen Galatasaray Istanbul ausschieden, kassierten sie zuhause drei Tore. Richtige übel kam es aber 2013/14: Schon in der Gruppenphase ging der S04 zweimal mit 0:3 gegen Chelsea unter. Nachdem die Schalker dann trotzdem das Achtelfinale erreichten, wurden sie in der Arena mit 1:6 von Real Madrid gedemütigt.

Wenn „sueddeutsche.de“ heute also von einem „beispiellosen Desaster“ schreibt, ist das leider nicht korrekt. Das aktuelle 0:5 ist leider nur ein weiteres trauriges Kapitel im Buch der herben Schalker Champions-League-Niederlagen.



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